
Social Media in der Kommunikations-Praxis
Eine Diskussionsrunde des Arbeitskreises Digital Relations/Social Media und der Landesgruppe Berlin/Brandenburg der DPRG. Als Impuls für die Diskussion gaben Daniel Goers, Maren Heltsche und Frank Wolf jeweils ein kurzes Referat.
Zwei Punkte aus der dann vielschichtigen Diskussion zum Thema Social Media möchte ich herausgreifen:
Social Media aus Sicht der Journalisten
Es wurde die Frage auf geworfen, was passiert, wenn die klassische Funktion des Journalisten – Themen zu hinterfragen, zweite und dritte Quellen zu recherchieren und (gesellschafts-) kritisch zu bewerten – entfällt. Ich bin, was diese Frage betrifft, optimistisch und schließe mich der Meinung derjenigen an, die glauben, daß die „Crowd“ hier regulierend eingreift.
Social Media aus Sicht der PR
Der Veröffentlichung von klassischen PM an Mittler (sprich Journalisten/Redakteure) wird sich zunehmend reduzieren. Statt dessen werden Unternehmen in Zukunft vermehrt direkt ihre Botschaften in bestimmt Communitys einspeisen. Nur dieser Weg gewährleistet die notwendige Glaubwürdigkeit. Ebenso wie der dann notwendige offene Dialog mit den Mitgliedern der Community. Die Kommunikation im Rahmen von Social Media ist nicht delegierbar!
Die Grafik zu diesem Thema stammt von Fred Cavazza